Tumortest M2-PK

Darmkrebs früh und sicher erkannt

Mit 30.000 Todesfällen pro Jahr ist Darmkrebs die zweithäufigste tumorbedingte Todesursache in Deutschland. Diese Zahl ist erschreckend angesichts der Tatsache, dass Darmkrebs durch Früherkennung nahezu komplett verhindert bzw. geheilt werden kann. Neben der Darmspiegelung hat der Stuhltest M2-PK große Bedeutung für die Früherkennung. Die Genauigkeit dieses Tests, einen Tumor zu erkennen, liegt laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums bei 85%.

Vorbeugen im Alltag:

  • abwechslungsreiche Ernährung
  • fett- und fleischarme, dafür ballaststoffreiche Kost
  • langsam essen
  • ausreichend trinken (1,5 – 2l / Tag)
  • nicht rauchen
  • wenig Alkohol
  • ausreichend Bewegung

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Stille Gefahr

Darmtumoren wachsen langsam und werden oft über Jahre hinweg immer größer, ohne Symptome zu verursachen. Erste Anzeichen werden häufig mit anderen, harmlosen Beschwerden verwechselt. Wird der Darmkrebs jedoch erst dann erkannt, wenn bereits stärkere Symptome eintreten, so ist es oft schon zu spät.

Studien haben gezeigt, dass Darmkrebs, der im Rahmen von Früherkennungsmaßnahmen festgestellt wird, deutlich häufiger geheilt werden kann als Darmkrebs, der erst aufgrund von Symptomen diagnostiziert wird. Erkennt man ihn in einem frühen Stadium, so liegt die Heilungschance bei 90%.

Die Darmspiegelung ist eine der sichersten Methoden, einen Darmpolypen frühzeitig zu erkennen. Die wenigsten Menschen nehmen jedoch aus Angst oder Scham dieses invasive Verfahren in einer Vorsorgeuntersuchung auf sich. Eine Alternative stellt der Tumortest M2-PK in Form einer Stuhluntersuchung dar.

Das Ergebnis auf einen Blick

Der Tumortest M2-PK bestimmt das Vorkommen des für den Tumorstoffwechsel wichtigen Schlüsselenzyms im Stuhl. Je höher das Vorkommen über dem Normbereich liegt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Tumorerkrankung.

Begünstigende Faktoren

Besonders gefährdet sind Personen, bei denen bereits Darmpolypen diagnostiziert wurden, die an einer familiären Polyposis leiden, oder bei denen Krebserkrankungen in der Familie oder gar Darmkrebserkrankungen bei Verwandten ersten Grades vorliegen. Auch Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) sollten sich regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen unterziehen. Weiterhin kann eine Reihe anderer Faktoren die Entstehung von Darmkrebs begünstigen, wie z.B. eine fettreiche Ernährung, ballaststoffarme Kost und Rauchen.

(Quelle: www.ganzimmun.de)